Meine Gedanken zur Makro-, Naturfotografie

Die Zahl der in der Natur fotografierenden Fotografen steigt stetig,

damit verbunden nimmt leider auch Gefährdung von Flora und Fauna zu

Um ein guter Naturfotograf zu werden, braucht es mehr als eine Fotoausrüstung

Ist denn gleich jeder, der mit einer Kamera ausgestattet in der Natur unterwegs ist, ein Naturfotograf?

Diese Frage wird in Fotografie-Foren oftmals heiß diskutiert!

Wer meine Meinung lesen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass ich mich ganz bewusst kritisch und etwas provokant mit dem Thema Naturfotografie auseinandersetze, um so manch einem meiner Leser einen Spiegel vor zu halten. Ich möchte den Einen oder Anderen eventuell auf sein grundlegendes, oftmals unbewusstes Fehlverhalten aufmerksam machen und so zum Umdenken anregen.

Hey Naturfreunde, ich mag hier niemanden nieder machen, möchte mich selbst auch nicht als den absoluten Gutmenschen darstellen. Nein, nein, nein, irgendwann einmal war ich selbst ein absoluter Neuling und habe unbewusst gegen bestehendes Recht verstoßen, dabei die Gefährdung von Tieren und Pflanzen in Kauf genommen.

Ein gutes Foto stand an erster Stelle, wie ihr hier an dem unnatürlich entstanden Foto erkennen könnt. Auch ich ließ mich Anfangs zu solch unnatürlich gestellter Aufnahme verleiten und setzte eine besonders geschützte Libelle auf einen fotogenen Ansitz. Heute ist mir dieses Foto peinlich. Genau aus meinem Erfahrungschatz heraus, den ich aus fast einem Jahrzehnt aktiver Naturfotografie, insbesondere der Makro-Fotografie sammeln konnte, erlaube ich mir einen Artikel wie diesen zu veröffentlichen. Fasst meinen Beitrag als kleinen Denkanstoß auf, nicht als Kritik (nun ja, für so manch einen eventuell schon), damit vermeidet ihr mir böse zu sein. Schaut in euch hinein, ob ihr euch die Jacke anzieht oder nicht. Ob sie euch letztendlich passt oder nicht, das müsst ihr für euch allein entscheiden.

Betrachtet euch das Wort „Naturfotografie einmal genauer. Vorn steht die Natur, Weiterlesen

Libelle im Flug

Tipps zur Libellen-Fotografie für Einsteiger

Flugaufnahmen von Libellen, eine der größeren fotografischen Herausforderungen

Ein herzliches Hallo an alle fotografierenden Libellenfreunde,

zu den mir am häufigsten gestellten Fragen in Bezug auf meine bei LibellenWissen.de gezeigten Fotos, zählt die Frage nach meinem workflow zu meinen Fotos fliegender Libellen. Es ehrt mich sehr, dass dabei oftmals um Profi-Tipps gebeten wird. Ich halte mich selbst allerdings noch lange nicht für einen Profi, auch ich produziere mehr Fotos für den kleinen Eimer mit dem Deckel drauf, als es mir lieb ist. Fotos von fliegenden Libellen zählen nicht zu meinen Stärken, das liegt oftmals daran, dass mir die nötige Ausdauer fehlt und ich stets befürchte beim Blick durch den Sucher meiner Kamera viele sich um mich herum abspielende Situationen zu verpassen.

Dennoch gelingt es mir hin und wieder bei einer mir sich bietenden Gelegenheit, ein scharfes Foto einer fliegende Libelle auf den Chip zu bekommen, ohne dafür stundenlang 100te von Versuchen zu unternehmen.

Dabei hilft mir in erster Linie Weiterlesen

Kraniche statt Großlibellen

Hallo Natur- und Fotofreunde,

gestern war ich unterwegs um zu schauen ob in Brandenburg bereits Großlibellen schlüpfen. Dazu fuhr ich ins schöne Teltow-Fläming in den Naturpark Nuthe-Nieplitz. Großlibellen konnte ich leider noch nicht finden. Als ich an einem Graben die Vegetation nach Exuvien absuchte, erblickte ich dann hinter mir, in nicht einmal mehr 20 Meter Entfernung einen Kranich (wissenschaftlicher Name Grus grus) und konnte diesem faszinierenden Schreitvogel so nah sein wie noch nie zuvor. Ein fantastisches Gefühl muss ich sagen. Ein paar Fotos und schon war er wieder verschwunden. Als Zugabe dann noch ein Paar neben der Bundesstraße. Kraniche haben in der Regel eine sehr große Fluchtdistanz, die meist über 100 Meter beträgt.

Ich wünsche allen LibellenWissen Besuchern ein schönes Osterfest, Andreas Th. Hein