Über die Makro-Fotografie zum Libellenkundler

Kurzbiografie von Andreas Thomas Hein

 

Vorstellung meiner Person:

 

Trotz einer Menge Spaß am LibellenWissen Autor, beschäftige ich mich doch noch viel lieber Outdoor!

Andreas Th. Hein -  Libellenwissen / by Andy KleinschmidtGeboren wurde ich 1961 im grünen Norden Berlins. Bereits als Kind verbrachte ich wenig Zeit in meinem wohl behüteten Kinderzimmer. Frühzeitig begann ich mit sportlichen Aktivitäten, wie Radfahren, Fußballspielen, Schwimmen und Angeln. Gemeinsam mit meinen lieben Eltern und meinen beiden mindestens ebenso lieben Schwestern, erkundeten wir die Natur, unternahmen Ausflüge oder bereisten schöne Gebiete Deutschlands, bevorzugt im bayrischen Raum.
Zwischen Sport und den gemeinsamen Ausflügen, genossen wir viele erholsame Stunden in dem von meinen Eltern heiß geliebten Schrebergarten, inmitten Berlins. So ist meine bis heute andauernde Naturverbundenheit eine fast logische Folge.

Ich besuchte das Gymnasium mit dem Ziel eines Tages eventuell Biologe oder Veterinär zu werden, schaute bereits damals schon begeistert jede Doku über das vielfältige Leben auf unserem Planeten. In meinem jugendlichen Leichtsinn entschied ich mich damals gegen ein Studium und erlernte ein Handwerk, welches ich aus gesundheitlichen Gründen seit 2007 nicht mehr ausüben kann. So kam es dann dazu, dass ich vorübergehend sehr viel mehr Zeit hatte mich intensiver mit der Fotografie und der heimischen Natur zu befassen. Ab 2008 übernahm ich einige ehrenamtliche Aufgaben im Bereich des Naturschutzes und der Umweltbildung. Andreas fotografiert Hirschkäfer / by Andy Kleinschmidt
Da ich allein von ehrenamtlichen Tätigkeiten nicht leben konnte und sich meine intensive Suche nach einen Arbeitsplatz, beispielsweise als Ranger, Naturwächter oder einem ähnlich ausgerichteten Traumjob als recht aussichtslos erwies, nahm ich an einer Weiterbildung teil und darf mich nun “Fachkraft für Information und Empfang” nennen. Ich orientierte mich somit nebenher in eine völlig andere Richtung. Der Schritt erwies sich als richtig und wurde trotz meiner über 50 Lenzen tatsächlich mit einer Festanstellung in der privaten Sicherheitswirtschaft belohnt. So bleibt mir zwar weniger Zeit für die Libellen und der Fotografie, aber Hobbies müssen schließlich auch irgendwie finanziert werden.

 

Libellen faszinieren mich schon sehr lange, hatte ich ihnen bereits in der Jugend bei der Ausübung meines Hobbys, dem Angeln, schon häufig intensiv bei ihren Flugmanövern und sonstigen Aktivitäten mehr Aufmerksamkeit geschenkt als meiner Angelpose.

Meine Leidenschaft zur Natur-Fotografie war wohl latent schon immer vorhanden, jedoch scheute ich mich lange Zeit vor den hohen Kosten für die Anschaffung entsprechender Technik und Entwicklung der Fotos. Das Digitalzeitalter aber machte es dann möglich. Angefangen hat es dann mit einer kleinen Kompaktkamera, die ich von meinen Eltern zum Geburtstag geschenkt bekam. Sehr schnell wurde diese Kamera gegen eine bessere getauscht, anschließend die erste digitale Spiegelreflex Kamera, dann nach und nach etwas Makro-Zubehör, Stative, Objektive und eine noch bessere Kamera and the never ending story.

Wie der Zufall es wollte, flog mir auch gleich bei meiner ersten Fototour eine Libelle vor die Linse. Was habe ich mich darauf gefreut solch ein faszinierendes Insekt selbst einmal fotografieren zu können. Als ich das für mich halbwegs gelungene Bild dann stolz im Internet präsentierte, meldete sich bei mir ein Odonatologe (Libellenkundler) namens Bernd Cegielka und verriet mir, dass ich einen sehr interessanten Nachweis erbracht hätte. Sogleich hatte ich ein paar Fragen zu den Libellen und einigen Beobachtungen, die ich bereits machte, welche mir Bernd prompt und sehr ausführlich beantwortete. Seine Sätze wurden mit Wörtern gebildet, wie z.B. „man geht davon aus“, „höchstwahrscheinlich“, „vermutlich“, worüber ich mich doch sehr wunderte. Ich war überrascht, dass uns Libellen noch immer so viele Rätsel aufgeben, längst nicht ausreichend erforscht wurden.

Wir trafen uns zu einer gemeinsamen Tour, bei der Bernd mich ins schöne Teltow-Fläming entführte. Ich stellte ihm Fragen über Fragen, die er mir stets geduldig beantwortete. Zu jeder Antwort ergab sich eine neue Frage. Ich war überrascht, dass so viele Dinge noch nicht endgültig beantwortet sind. So blieb ich insbesondere bei der Biologie der Libellen hängen und habe mit Bernd einen großartigen Freund und Mentor gefunden, mit dem ich seitdem regelmäßig die Natur in der Region Berlin/Brandenburg erkunde.

Ich selbst würde mich dennoch als Autodidakt bezeichnen, wälzte und wälze immer noch eine Lektüre nach der anderen. Erfasse ehrenamtlich Funddaten von Libellen, nebenher natürlich auch anderer Insekten, Vögel und Spinnen. Ferner unterstütze ich Plattformen wie z.B. Andreas Hein bei der Bilderkontrolle / by Andy KleinschmidtLibellenfunde.de, trage durch mein Libellen-Monitoring zum Schutz der Libellen, insbesondere ihrer Lebensräume bei, unterstütze den NABU Berlin/Reinickendorf so gut ich kann, ich gebe ganz einfach sehr gern von meinem Wissen weiter. Im Makro-Forum war ich von Oktober 2008 bis Juni 2012 Mitglied einer Crew aus freiwilligen Helfern, welche sich mit dem Aufbau einer reinen Bestimmungs- Artengalerie befasst, wo ich in erster Linie für die Libellen zuständig war. Einige der hier zu findenden Texte sind daher nicht ganz zufällig, denen der Artengalerie im Makro-Forum sehr ähnlich. Die Arbeit dort bereitete mir viel Freude und ich konnte dabei sehr viel Nützliches für mich lernen sowie meine Arten-Kenntnis auch in Bezug andere Insektengruppen erweitern. Auf diesem Wege ein Dankeschön an die Artencrew.

A.Th.Hein is the odonataman or only crazy / by Andy Kleinschmidt

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei folgenden lieben Menschen:

  • meiner Lebensgefährtin, welche stets hinter mir steht, mir geduldig wartend den Freiraum lässt, um meinen Interessen nach gehen zu können.
  • meinem Mentor, Bernd Cegielka.
  • meiner zauberhaften Schwester Antje, Inh. der Fa. medienzauber.de, welche mir diese HP zauberte.
  • der Firma Schottenland.de für die Unterstützung dieses Projekts, LibellenWissen.de.

Für den Fall, dass ich Sie für meine Aktivitäten und für meine Homepage begeistern konnte, würde ich mich über Ihre Unterstützung freuen. Andreas im Sumpfgebiet  / by Andy KleinschmidtIch brauche dringend Sponsoren, um mich weiterhin dem Schutz unserer so herrlich aufeinander abgestimmten Natur widmen zu können. Wir können nur schützen wenn wir wissen, dass auch Schützenswertes vorhanden ist.

Sie haben Interesse an einem oder mehreren meiner Fotos zum Druck oder für Ihren Web-Auftritt? Fragen Sie unverbindlich nach, mein Fundus ist mittlerweile recht groß und beinhaltet zahlreiche Aufnahmen (ca.8-10 Megapixel) auch anderer interessanter Motive unserer heimischen Flora und Fauna.

Sie beabsichtigen eine Tour nach Berlin oder ins schöne Brandenburg zu machen? Sie möchten mich gern persönlich kennen lernen und mit mir gemeinsam auf Tour? Eventuell sind Sie aber auch einfach nur von meiner Art der Fotografie begeistert und würden gern von mir lernen, selbst ähnliche Fotos fertigen zu können. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf, ich werde sehen was sich machen lässt.

Vielen Dank für Ihren Besuch auf LibellenWissen.de!

Ihr/euer Andreas Thomas Hein
Andreas Thomas Hein im Einsatz