die Familien der Libellen auf einen Blick

Aufstellung der in Mitteleuropa vorkommenden Familien der Libellen

Kurzbeschreibung der neun mitteleuropäischen Libellen-Familien

 

Kleinlibellen in 4 Familien:

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  • Schlanklibellen (Coenagrionidae): zu ihnen zählen die Gattungen Azurjungfern, Becherjungfern, Pechlibellen, Adonislibellen, Granataugen und die Zwerglibelle. In Mitteleuropa leben 18 Arten dieser Familie.
  • Teichjungfern (Lestidae): In Mitteleuropa bilden nur 3 Gattungen (Binsenjungfern, Weidenjungfern und Winterlibellen) mit insgesamt 9 Arten die Familie Lestidae (Teichjungfern).

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Großlibellen in 5 Familien:

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  • Edellibellen (Aeshnidae) gehören zu den größten und auffälligsten Arten unserer Heimat. Der Familie gehören die recht bunten Mosaikjungfern und Königslibellen an, insgesamt 14 an der Zahl.
  • Segellibellen (Libellulidae) stellen die artenreichste aller Familien innerhalb der Großlibellen weltweit dar, davon finden wir 22 Arten in unserem Gebiet. Dazu gehören die reinen Segellibellen (3 Arten) wie Vierfleck, Plattbauch, Spitzenfleck, sowie Blaupfeile (4), Heidelibellen (9), Moosjungfern (5) und die bei uns recht neu beheimatete Feuerlibelle. 
  • Flussjungfern (Gomphidae) unterscheiden sich von den anderen Großlibellen durch deutlich voneinander getrennte Komplexaugen. Sowohl Männchen als auch Weibchen sind schwarz-gelb oder schwarz-grün gefärbt, im Alter färben sie sich meist schwarz-grau. Wie ihr Name schon vermuten lässt, findet man Flussjungfern vor allem an Bächen und Flüssen, dennoch können sich einige Arten auch in stehenden Gewässern entwickeln.
  • Quelljungfern (Cordulegastridae) In Mitteleuropa existieren drei, in Deutschland zwei Quelljungfer-Arten. Die Quelljungfern benötigen für die Entwicklung ihrer Larven saubere und schnell fließende Gewässer, wie Gebirgsbäche und Quellbäche. Diese Arten sind entsprechend selten.
  • Falkenlibellen (Corduliidae) stehen den Segellibellen verwandtschaftlich sehr nahe. In Mitteleuropa kommen vier Gattungen mit insgesamt sieben Falkenlibellen-Arten vor.

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